In Dublin’s fair city where the girls are so pretty..

Ich kann die irischen Lieder noch bis heute hören.. Sie werden für immer in meinem Hinterkopf bleiben und mich begleiten.

Obwohl ich glücklich bin wieder in Deutschland zu sein, wird ein Teil meines Herzens immer in Irland bleiben und durch die kleinen Straßen und die alten Pubs schlendern, ein Guinness trinken und die atemberaubende Natur bewundern. Während ich diese Worte schreibe, muss ich ehrlich zugeben, dass mein Herz sich gerade etwas zusammenzieht und sowas wie Sehnsucht in mir hochkommt. Irland gab mir mein Leben zurück, mein Selbstbewusstsein, es gab mir Liebe und Freunde und Erinnerungen, die für immer bleiben werden.

Als ich den Film „PS: Ich liebe dich“ schaute, war mir sofort klar, dass ich nach Irland muss. Es hat mich so fasziniert.. die Musik und die Landschaften. Von da an wusste ich genau, dass ich auf jeden Fall dort hingehen werde. Und so geschah es auch.

Ich hatte Glück, dass mein Studiengang ein verpflichtendes Auslandsjahr beinhaltete und somit war der Moment endlich da. Die Entscheidung, wohin es denn gehen sollte, war sofort gefällt und so ging es im September 2015 nach Dublin. Mit drei Koffern, keiner Wohnung und nur 4 bezahlten Nächten in einem Hostel. Ich war so aufgeregt, dass mich diese Umstände nicht aus der Ruhe bringen konnten. Die Vorfreude war viel zu groß und ich konnte alles ziemlich locker nehmen. Am ersten Tag erkundete ich die Stadt und die Uni und gönnte mir mein erstes Guinness.

Die Wohnungssuche entpuppte sich als reinste Odysee.. Es ist erstens unheimlich überteuert ( Und ich meine wirklich schweineteuer) und zweitens kommen zu einer Besichtigung mindestens 20 andere Leute und die, die sofort das Geld auf den Tisch legten – hatten meistens auch Glück die Wohnung zu bekommen. Der Standart der Wohnungen ist leider auch nicht der beste und es hat einem teilweise wirklich die Schuhe ausgezogen, wie man abgezockt wird. Nach zwei Wochen im Hostel und Aus-dem-Koffer-Leben kam dann doch der ersehnte Moment und wir hatten die geilste Wohnung überhaupt. In der zwischenzeit hatte sich eine Gruppe deutscher Studenten geformt und wir suchten gemeinsam nach einer Wohnung. Und so meinte es das Schicksal gut mit uns und wir stießen auf zwei Appartments direkt über der Temple Bar. MITTEN IN DER STADT. Direkt im Herzen von Dublin und nur 2 Minuten von der Uni entfernt. Manchmal glaube ich es bis heute nicht, wie viel Glück wir hatten!! Wir bekamen beide Apartments und wohnten so Tür an Tür in der heißesten Location der Stadt. Aus dieser Gruppe entstand eine Freundschaft, die man gar nicht so beschreiben kann. Wir sind alle so unterschiedlich und wären im normalen Leben wahrscheinlich niemals Freunde gewesen 😀 Aber Dublin verbindete uns auf eine besondere Art und Weise und wir wurden zu einer kleinen Familie. Es wurde zusammen gekocht und gegessen, Filme geschaut, Party gemacht, Kater auskuriert mit Apache Pizza und Garlic Sauce im Bett.

Wir hatte eine absolut geniale Zeit, die mich unheimlich geprägt hat. Ich habe mich immens weiterentwickelt und habe vieles gelernt:

  1. Man kann nicht immer alles planen
  2. Man sollte sich weniger Sorgen machen und flexibler sein
  3. Es gibt viele geniale Menschen da draußen, wenn man die Augen aufmacht
  4. Gelassener und offener zu sein macht das Leben einfacher
  5. Wie unwichtig viele Dinge sind und dass man nur wenige Sachen zum glücklich sein braucht
  6. Essen verbindet Menschen
  7. Familie ist das wichtigste
  8. Wahre Freunde sind unbezahlbar

In den nächsten Beiträgen werde ich über verschiedene Orte um Dublin und in den anderen Teilen von Irland erzählen und ein paar Empfehlungen geben.

Irland ist ein wunderbares Land und obwohl es noch an der ein oder anderen Ecke happert – gehört es für mich difinitv zu den wichtigsten Orten unserer bezaubernden Welt!

 

 

 

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